Was bedeutet MGO?

MGO steht für Methylglyoxal, eine natürliche Verbindung, die in jedem Honig vorkommt. In Manuka-Honig ist die Konzentration jedoch um ein Vielfaches höher. Das unterscheidet Manuka-Honig von vielen anderen Honigsorten und ist einer der Gründe, warum er in der Wundpflege eine besondere Bedeutung hat.
Die Angabe MGO 514+ beschreibt den Gehalt an Methylglyoxal im Honig. ManukaLind verwendet Manuka-Honig mit diesem Wert und kombiniert ihn mit Lavendelöl, Thymianöl und Macrogol.
MGO ist nicht einfach „der Zucker im Honig“. Es handelt sich um eine spezielle Verbindung, die während der Reifung des Honigs entsteht.

Wie entsteht MGO im Manuka-Honig?
Der Ausgangspunkt ist der Nektar der Manuka-Pflanze. Dieser enthält unter anderem DHA – kurz für Dihydroxyacetone, ein natürliches Kohlenhydrat.
Während der Reifung und Lagerung des Honigs wandelt sich ein Teil dieses DHA langsam in MGO um. Diese Umwandlung erfolgt ohne Enzyme und wird unter anderem durch Zeit, Temperatur und das saure Milieu des Honigs beeinflusst.
So kannst du es dir vorstellen:
DHA ist der natürliche „Rohstoff“, aus dem sich im Laufe der Honigreifung MGO entwickelt.
Warum enthält Manuka-Honig so viel MGO?
Nicht jeder Honig entwickelt gleichermaßen hohe MGO-Werte. Beim Manuka-Honig spielt der Nektar der Manuka-Pflanze eine besondere Rolle: Er enthält viel DHA, aus dem sich im Reifeprozess MGO bilden kann.
Deshalb kann Manuka-Honig deutlich höhere MGO-Gehalte erreichen als viele herkömmliche Honigsorten. Für die Wundpflege wird häufig ein MGO-Wert von über 400+ genannt; ManukaLind setzt auf Manuka-Honig mit MGO 514+.
Welche Rolle spielen Zucker und der pH-Wert?
Die Wirkung von Manuka-Honig in der Wundpflege beruht nicht auf einem einzelnen Faktor. Mehrere Eigenschaften können zusammenwirken.
Osmotische Wirkung
Der hohe Zuckergehalt kann Flüssigkeit aus dem Wundbett anziehen. Dadurch werden Wundexsudat, Bakterien und Zellreste nach außen mobilisiert.
Säurewert
Honig ist von Natur aus leicht sauer. Ein niedriger pH-Wert kann das Wachstum vieler Keime erschweren.
MGO
Methylglyoxal ist eine der charakteristischen antibakteriell wirksamen Komponenten des Manuka-Honigs.

Wie unterstützt ManukaLind die Wundpflege?
ManukaLind verbindet medizinisch wirksamen Manuka-Honig mit MGO 514+ mit einer auf die Wundpflege abgestimmten Rezeptur. Die Salbe legt sich als schützender Film über das Wundbett und unterstützt ein feuchtes, pH-optimales Milieu.
Dabei kann ManukaLind die Wunde reinigen, indem es Gewebsflüssigkeit entzieht und Abfallstoffe ausschwemmt. Gleichzeitig werden die antibakteriellen Eigenschaften des Manuka-Honigs genutzt, um die Wundumgebung vor Keimen zu schützen und den Verbandwechsel zu erleichtern.
Die ManukaLind Wundheilprodukte
Mit medizinisch wirksamem Manuka-Honig MGO 514+, Lavendel- und Thymianöl – für eine gezielte und gut dosierbare Wundpflege.





